Es soll ein ganz normaler Fernsehabend werden. Einfach gemeinsam einen Film schauen und sich nicht um sich und den Rest der Welt kümmern. Aber auch der Filmklassiker hält die Gedanken der sechs jungen Menschen nicht davon ab, immer wieder abzuschweifen, wegzufliegen. Wie Ballons oder Bubbles. Sie sehen zwar schön aus, doch drohen jeden Moment zu platzen. Es ist ein Filmeabend (mit Werbeunterbrechung) voller Zukunftssehnsüchte, Angst vor und zugleich der Wunsch nach Nähe und Geborgenheit, ein Abend voller Sorge vor der Passivität, dem Handeln und nicht Handeln können, ein Abend voller Musik und Angst vor dem Kontrollverlust, ein Abend voller Überheblichkeit und ein Abend voller Vertrauen.
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Hinter dir auf dem Bett hängt ein Foto von uns. Da waren wir anders. Ich erkenne dich auf dem Foto. Jetzt nicht mehr. Du lächelst mich an. Neugierig, frech. Ich mag dich. Ich vermisse dich. Okay, sage ich, sei nur vorsichtig der scheint mir etwas hohl. Den letzten Teil sage ich nicht so, weil du es eh direkt abblocken würdest, also sage ich nur, sei vorsichtig. Nein, der ist anders, das spürst du, der ist viel reifer und emotional sehr intelligent. Du zeigst mir ein Bild und Johannes Winkelbauer blickt mich mit leeren Augen an. Ja der sieht ja ganz nett aus, sage ich, weil Johannes nicht wirklich nach irgendetwas aussieht.
Es soll ein ganz normaler Fernsehabend werden. Einfach gemeinsam einen Film schauen und sich nicht um sich und den Rest der Welt kümmern. Aber auch der Filmklassiker hält die Gedanken der sechs jungen Menschen nicht davon ab, immer wieder abzuschweifen, wegzufliegen. Wie Ballons oder Bubbles. Sie sehen zwar schön aus, doch drohen jeden Moment zu platzen. Es ist ein Filmeabend (mit Werbeunterbrechung) voller Zukunftssehnsüchte, Angst vor und zugleich der Wunsch nach Nähe und Geborgenheit, ein Abend voller Sorge vor der Passivität, dem Handeln und nicht Handeln können, ein Abend voller Musik und Angst vor dem Kontrollverlust, ein Abend voller Überheblichkeit und ein Abend voller Vertrauen.
Hinter dir auf dem Bett hängt ein Foto von uns. Da waren wir anders. Ich erkenne dich auf dem Foto. Jetzt nicht mehr. Du lächelst mich an. Neugierig, frech. Ich mag dich. Ich vermisse dich. Okay, sage ich, sei nur vorsichtig der scheint mir etwas hohl. Den letzten Teil sage ich nicht so, weil du es eh direkt abblocken würdest, also sage ich nur, sei vorsichtig. Nein, der ist anders, das spürst du, der ist viel reifer und emotional sehr intelligent. Du zeigst mir ein Bild und Johannes Winkelbauer blickt mich mit leeren Augen an. Ja der sieht ja ganz nett aus, sage ich, weil Johannes nicht wirklich nach irgendetwas aussieht.