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ADRESSE Rhönstraße 4a 61381 Friedrichsdorf
KONTAKT theater-etzetera@t-online.de 0173-3090939
Scheiße warum? Warum muss ich immer zu spät zur Schule kommen? Warum müssen sie mich immer ärgern? Und warum muss ich so bescheuerte Lehrer haben und immer Nachsitzen? Nur sechsen im Zeugnis eine Looserin nennen sie mich. Bin ich das wirklich? Ich kann doch nichts dafür, oder? Unten höre ich Geschrei warum müssen sich meine Eltern immer Streiten. Sehen sie nicht das ich darunter Leide und mich frage bin ich Schuld? Aber immer wenn ich Träume, träume ich den einen Traum wo ich abhebe frei fliege wie ein Vogel dem Himmel entgegen. Als ob mir Flügel gewachsen sind. Freiheit ohne das ich gehänselt werde keine sechsen im Zeugnis keine streitenden Eltern. Ich bin ich. Ich fliege über klippen das Meer auf den Horizont zu. Bin Süchtig danach will nie wieder aufwachen! Unter mir ziehen Felder, Wiesen, grasende Pferde und Kühe, Städte Wälder immer mehr Wald die Städte und Dörfer habe ich längst hinter mir gelassen will nie wieder Landen aber dann ich fliege immer tiefer und Lande. Mein Wecker klingelt. Nein ich möchte nicht aufstehen sonst bleibt alles wie immer. Traue ich mich weiter zu Träumen? Nein es ist nur ein Traum den ich nicht verwirklichen kann es bleibt alles beim Alten. Und ich frage mich warum? Bin ich schuld? Warum ist mein Leben so wies ist? Warum? Warum? Warum? Kleiderschrank Ich stehe vor meinem Kleiderschrank und frage mich: „Was soll ich anziehen?“ Was ist? Steche ich so hervor oder bin ich eher wie die anderen? Mein Rucksack, 4 Monate alt. Ich brauche einen neuen. Werden sie mich auslachen? In der Schule, ich warte darauf das jemand kommt und mir ein Kompliment gibt. Die Angst es nicht zu bekommen nimmt mich ganz ein. Da kommt jemand, er gibt mir das erhoffte Kompliment. Die Last der Angst fällt von mir ab. Und immer wieder frage ich mich ob ich das aushalte, ob ich nicht lieber so sein soll wie ich bin. Aber die Angst vor den anderen ausgelacht zu werden ist stärker als der Wille ich selber zu sein. Pläne Plan A Ich werde älter, arbeite und werde noch älter bis ich sterbe. Vielleicht mit Familie und/oder Hund und wenn nicht dann... Plan B Ich werde älter, arbeite und werde richtig alt, damit ich so Sachen schreien kann wie „Runter vom Rasen!“ oder „Als ich noch jung war.“ Vielleicht im Altenheim oder im Garten mit so einem Roboterrasenmäher und wenn nicht, dann... Plan C Ich werde nicht so alt und ziehe in irgendeine Großstadt um nachts heimlich Plakate aufzuhängen oder Straßenlaternen zu umhäkeln. Vielleicht auch Bäume und wenn nicht, dann... Plan D Ich werde älter und werde Autor und schreibe ein Buch über die Zukunft von Leuten indem ich einfach einen Plan erstelle, welcher vielleicht ihr Leben verändern wird und wenn nicht, dann... Plan E Ich werde älter und gründe die Band „Runter vom Rasen“ und werde erfolgreich mit Rockmusik. Dann trennt sich die Band und wenn wir dann das Comeback machen werde wir noch erfolgreicher. Vielleicht nennen wir uns auch um und dann... Plan F Ich lebe mein Leben spontan, ohne Pläne und schaue wie es wird und wenn nicht dann hab ich ja noch 20 weitere Buchstaben. Ich brauche das für mein Selbstbewusstsein Ich muss nicht wütend auf dich sein, aber ich mag dein verzweifelten Blick wenn du weißt, dass du etwas falsch gemacht hast und denkst, dass ich jetzt wütend auf dich bin. Ich bin nicht wütend aber lass es mir auch nicht anmerken, dass ich es nicht bin. Ich kann praktisch deine Gedanken lesen. Oh nein… Tut mir leid und so… Doch lange lass ich dich nicht in deiner Verzweiflung. Nur noch 3 Sekunden. "Scherz", sag ich dann und merke wie dein vor Verzweiflung verkrampftes Gesicht lockerer wird. Ich weiß das war gemein aber so bin ich. Ich brauche das für mein Selbstbewusstsein. I see you ich sehe dich ich sehe dich überall in meinen Träumen wenn ich runter gucke einfach überall wenn ich in den Spiegel schaute in den Augen von anderen Leute wie schön, dass es dich gibt wie schön wie schön ist es Schatz, dass du du selber bist, dass du dich so siehst wie du dich siehst! Ich sehe dich genauso du bist du und ich bin ich Cur? Why? Warum? Nur ein Wort, und doch gibt es niemanden der diese Frage nicht öfters stellt. Wieso muss ich nur so klein sein? Wieso kann ich nicht singen? Früher habe ich immer gefragt: Wieso hast du das gesagt? Und immer dieses warum? Fragezeichen klingeln in meinem Kopf. Warum? Warum ist mein Leben wie es ist? Könnte es anders sein? Sollte es anders sein? Warum sollte ich es anders leben? Will ich es anders? Wieso ist mein Kopf voll mit diesen Fragen? In der Schule muss man Fragen beantworten. Aber was ist wenn die Antworten fehlen? Was ist dann? Was? Wie? Warum? Gibt es für alles einen Grund? Wieso sterben Leute? Wieso? Weshalb? Es gibt eine Antwort. Sie lautet: Ich weiß es NICHT! Dreaming of something Jeder hat doch in seinem Leben etwas für das sich das Leben lohnt. Einen ganz eigenen Antrieb. Jeder hat Sehnsüchte, Träume und Hoffnungen. Sei es nun die Karriere, das Geld oder die Liebe- jeder träumt von irgendetwas. Ohne Träume würde uns etwas fehlen. Sie bieten eine Flucht vor dem Alltag und etwas für das man kämpft. Aber Träume zerbrechen, Sehnsüchte vergehen und Liebe wird oft nicht erwidert. Ja, oft tuen Träume weh. Träume sind Schäume, so heißt es. Träume bringen einem weder Anerkennung noch Geld. Aber dennoch ist es schön von etwas zu träumen. Groß Ich bin groß. Das wisst ihr. Bald bin ich erwachsen. Immer muss ich etwas tun. „Hey, weißt du noch wie es war als du noch klein warst?“ Das ist doch jetzt nicht wichtig, verdammte Stimmen in meinem Kopf. Halt die Fresse! Ich habe keine Zeit für so etwas! „Und wieso?“ Wieso? Was weißt du schon? Das sit jetzt nicht wichtig! Ich muss so vieles Schaffen! Ich will ein vollwertiger Erwachsener sein. Ich will das meine Meinung etwas zählt. Aber dann sagt meine innere Stimme: „Weißt du noch wie schön es früher war? Meine Mutter hat lächelnd an der Haustür gewartet und mich in den Arm genommen und mir über das Haar gestrichen. Ich habe ihr alles von der Schule erzählt. Jedes noch so kleine Problem. Und abends hat mein Vater mir etwas vorgelesen.“ Schluss jetzt! Keine Zeit! Dafür bin ich schon zu alt. Ich muss endlich erwachsen werden. Aber die Stimme lässt mich nicht in Ruhe. Woher diese Schönheit? Kennst du Emma Watson? Alexis Ren? Jennifer Lawrence? Sie sehen perfekt aus. Verdammt! Woher zur Hölle haben die ihre Schönheit? Das ist nicht fair. Ich will auch so aussehen! Ich will auch so aussehen. Ich will auch attraktiv sein. Oder, kennt ihr diese Leute aus dem Radio? Diese perfekten Stimmen. Ist meine Stimme auch so schön? Ich gehe auf WhatsApp und höre eine meiner Sprachnachrichten an. Das sollte man nicht machen. Sie klingen immer scheußlich. Aber was ist eigentlich Schönheit? Ein schöner Körper? Was ist ein schöner Körper? Im Mittelalter galten Dicke Frauen als hübsch. Nun sind es Dünne. Aber eigentlich zählt nur eine Schönheit: DIE INNERE! Bunte Farben Ein Wirbel aus bunten Farben umhüllt mich, während ich am Himmel entlang fliege. Über mir leuchtet die Sonne und ich bin optimistisch, ja fast sorgenlos. Träume und Wünsche werden wahr. Doch dann falle ich wieder, weil mich der Übermut packt, wie Ikarus, oder auch die Flugangst. Die Angst vor dem Absturz bringt mich dazu mein Gesicht hinter meiner Maske zu verbergen, mein wahres Ich und ich gebe meine Freiheit auf, um genauso zu sein, wie alle anderen. Ich bin aber ich und ich bin nicht wie alle anderen. Ich fühle mich eingesperrt. Dunkle Farben, dunkle Gefühle überall. Irgendwann bringe ich mein Gefängnis zum Platzen, sage mir, dass ich frei sein muss, um glücklich zu sein und mich die anderen so oder so akzeptieren. Dann bin ich wieder frei, wie ein Vogel in den unterschiedlichen Weiten des Himmels. Dann packt mich der Übermut und ich sage etwas, dass ich später bereue oder überschätze mein Können. Das Wachs das meine Flügel zusammen hält schmilzt und hart pralle ich auf den Boden der Tatsachen. Aber ich stehe wieder auf und fliege weiter durch mein Leben. Ich treibe durch Höhen und Tiefen, aber es ist immer mein Leben, ich treffe meine eigenen Entscheidungen. Ich bin frei und doch sitze ich in meinem eigenen Käfig aus Erwartungen, meinen eigenen und denen anderer. Aber irgendwann schmelzen die Gitterstäbe wie Wachs unter der Sonne. Dann bin ich wirklich frei. Stressed Out Mann, alles geht schief, die Miete ist fällig, die Schulden stapeln sich und das Auto muss auch abbezahlt werden. Was soll ich nur machen? Die Situation steigt über den Kopf. Früher war alles einfacher und leichter. Außer Schule, die oft schwer genug war, gab es nichts, was die Ruhe stören könnte. Ich erinnere mich noch, dass, wenn es doch mal Stress gab Mama Abends an mein Bett kam und sagte, dass alles wieder gut wird. Ich vertraute ihr jedes Mal und wie sie sagte wurde am nächsten Tag alles wieder gut und ich fühlte mich sicher und geborgen. Doch nun geht das nicht mehr. Ich wünschte, ich könnte in die Zeit zurück reisen in der Mama mich beruhigte. Das aller schlimmste ist, dass niemand wusste, wie krank du warst… Warum? Warum du? Ich versteh es nicht! Wieso du? Wieso heute? So viel fragen rasen durch meinen Kopf. Wir zwei waren doch eins, ein Team? Ich wusste nicht, dass es so schlimm war. Da sitze ich auch im Wartezimmer warte auf die Antwort. Ich vermisse dich! Warum wolltest du das machen, warum? Da geht die Tür auf… Ich weiß nicht was ich denken soll. Ich weiß jetzt schon was die Antwort ist. Ich sehe die glänzende, mit Trauer gefüllte Augen von der Krankenschwester. Ich nicke. Ich weiß was die Antwort ist. Warum? Wieso gerade jetzt? Wieso eigentlich? Das aller schlimmste ist, dass niemand wusste, wie krank du warst…. Ich im Bus Ich sitze im Bus, neben meiner Freundin. Die Landschaft zieht vorüber. Ihre Haltestelle kommt. Sie steigt aus. Ich sitze allein. Am anderen Ende des Busses sitzt er. Der Mädchenschwarm der Schule. Er sitzt alleine. Warum wohl? Unsere Blicke treffen uns. Ich schaue weg. Er steht auf. Er setzt sich neben mich. Uns trennen nur noch die Rucksäcke. Was soll ich machen. Er sieht heute besonders gut aus und er ist so süß. Soll ich es ihm sagen, dass ich ihn süß finde? Ich traue mich nicht. Wir reden. Nein, er redet. Ich höre zu. Dass er gestern Geburtstag hatte. Ich gratuliere ihm. Er fragt, ob ich sein neues Handy sehen möchte. Natürlich. Er zeigt es mir. Er fragt, ob es mir gefällt. Ich lächele und nicke. Ich kann ihm ja schlecht sagen, dass ich Technik total öde finde. Er redet weiter, über irgendein oberflächliches unwichtiges Thema. Viel zu schnell kommt die Bushaltestelle. Er muss aussteigen. Minze Eines Tages im schönen Rosbach sang der Chor mit seinen engelsgleichen Stimmen den Song „Minze“ von Irmtraud Eldrich Lichtenstein. Doch einer der Adler der diesen Klängen zuhörte, lästerte...
“Theater hat seine eigene Wirklichkeit. Der Zuschauer lehnt sich zurück und akzeptiert die Spielregeln: So kann er in 90 Minuten ganze Epochen an allen erdenklichen Orten der Welt erleben - erschaffen auf den Quadratmetern einer Bühne und der Imaginationskraft der Schauspielerei. Nicht anders verfährt theater et zetera. Nur dass es dauernd die Spielregeln ändert - und so Blicke auf ungesehene Realitäten öffnet.”
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Scheiße warum? Warum muss ich immer zu spät zur Schule kommen? Warum müssen sie mich immer ärgern? Und warum muss ich so bescheuerte Lehrer haben und immer Nachsitzen? Nur sechsen im Zeugnis eine Looserin nennen sie mich. Bin ich das wirklich? Ich kann doch nichts dafür, oder? Unten höre ich Geschrei warum müssen sich meine Eltern immer Streiten. Sehen sie nicht das ich darunter Leide und mich frage bin ich Schuld? Aber immer wenn ich Träume, träume ich den einen Traum wo ich abhebe frei fliege wie ein Vogel dem Himmel entgegen. Als ob mir Flügel gewachsen sind. Freiheit ohne das ich gehänselt werde keine sechsen im Zeugnis keine streitenden Eltern. Ich bin ich. Ich fliege über klippen das Meer auf den Horizont zu. Bin Süchtig danach will nie wieder aufwachen! Unter mir ziehen Felder, Wiesen, grasende Pferde und Kühe, Städte Wälder immer mehr Wald die Städte und Dörfer habe ich längst hinter mir gelassen will nie wieder Landen aber dann ich fliege immer tiefer und Lande. Mein Wecker klingelt. Nein ich möchte nicht aufstehen sonst bleibt alles wie immer. Traue ich mich weiter zu Träumen? Nein es ist nur ein Traum den ich nicht verwirklichen kann es bleibt alles beim Alten. Und ich frage mich warum? Bin ich schuld? Warum ist mein Leben so wies ist? Warum? Warum? Warum? Kleiderschrank Ich stehe vor meinem Kleiderschrank und frage mich: „Was soll ich anziehen?“ Was ist? Steche ich so hervor oder bin ich eher wie die anderen? Mein Rucksack, 4 Monate alt. Ich brauche einen neuen. Werden sie mich auslachen? In der Schule, ich warte darauf das jemand kommt und mir ein Kompliment gibt. Die Angst es nicht zu bekommen nimmt mich ganz ein. Da kommt jemand, er gibt mir das erhoffte Kompliment. Die Last der Angst fällt von mir ab. Und immer wieder frage ich mich ob ich das aushalte, ob ich nicht lieber so sein soll wie ich bin. Aber die Angst vor den anderen ausgelacht zu werden ist stärker als der Wille ich selber zu sein. Pläne Plan A Ich werde älter, arbeite und werde noch älter bis ich sterbe. Vielleicht mit Familie und/oder Hund und wenn nicht dann... Plan B Ich werde älter, arbeite und werde richtig alt, damit ich so Sachen schreien kann wie „Runter vom Rasen!“ oder „Als ich noch jung war.“ Vielleicht im Altenheim oder im Garten mit so einem Roboterrasenmäher und wenn nicht, dann... Plan C Ich werde nicht so alt und ziehe in irgendeine Großstadt um nachts heimlich Plakate aufzuhängen oder Straßenlaternen zu umhäkeln. Vielleicht auch Bäume und wenn nicht, dann... Plan D Ich werde älter und werde Autor und schreibe ein Buch über die Zukunft von Leuten indem ich einfach einen Plan erstelle, welcher vielleicht ihr Leben verändern wird und wenn nicht, dann... Plan E Ich werde älter und gründe die Band „Runter vom Rasen“ und werde erfolgreich mit Rockmusik. Dann trennt sich die Band und wenn wir dann das Comeback machen werde wir noch erfolgreicher. Vielleicht nennen wir uns auch um und dann... Plan F Ich lebe mein Leben spontan, ohne Pläne und schaue wie es wird und wenn nicht dann hab ich ja noch 20 weitere Buchstaben. Ich brauche das für mein Selbstbewusstsein Ich muss nicht wütend auf dich sein, aber ich mag dein verzweifelten Blick wenn du weißt, dass du etwas falsch gemacht hast und denkst, dass ich jetzt wütend auf dich bin. Ich bin nicht wütend aber lass es mir auch nicht anmerken, dass ich es nicht bin. Ich kann praktisch deine Gedanken lesen. Oh nein… Tut mir leid und so… Doch lange lass ich dich nicht in deiner Verzweiflung. Nur noch 3 Sekunden. "Scherz", sag ich dann und merke wie dein vor Verzweiflung verkrampftes Gesicht lockerer wird. Ich weiß das war gemein aber so bin ich. Ich brauche das für mein Selbstbewusstsein. I see you ich sehe dich ich sehe dich überall in meinen Träumen wenn ich runter gucke einfach überall wenn ich in den Spiegel schaute in den Augen von anderen Leute wie schön, dass es dich gibt wie schön wie schön ist es Schatz, dass du du selber bist, dass du dich so siehst wie du dich siehst! Ich sehe dich genauso du bist du und ich bin ich Cur? Why? Warum? Nur ein Wort, und doch gibt es niemanden der diese Frage nicht öfters stellt. Wieso muss ich nur so klein sein? Wieso kann ich nicht singen? Früher habe ich immer gefragt: Wieso hast du das gesagt? Und immer dieses warum? Fragezeichen klingeln in meinem Kopf. Warum? Warum ist mein Leben wie es ist? Könnte es anders sein? Sollte es anders sein? Warum sollte ich es anders leben? Will ich es anders? Wieso ist mein Kopf voll mit diesen Fragen? In der Schule muss man Fragen beantworten. Aber was ist wenn die Antworten fehlen? Was ist dann? Was? Wie? Warum? Gibt es für alles einen Grund? Wieso sterben Leute? Wieso? Weshalb? Es gibt eine Antwort. Sie lautet: Ich weiß es NICHT! Dreaming of something Jeder hat doch in seinem Leben etwas für das sich das Leben lohnt. Einen ganz eigenen Antrieb. Jeder hat Sehnsüchte, Träume und Hoffnungen. Sei es nun die Karriere, das Geld oder die Liebe- jeder träumt von irgendetwas. Ohne Träume würde uns etwas fehlen. Sie bieten eine Flucht vor dem Alltag und etwas für das man kämpft. Aber Träume zerbrechen, Sehnsüchte vergehen und Liebe wird oft nicht erwidert. Ja, oft tuen Träume weh. Träume sind Schäume, so heißt es. Träume bringen einem weder Anerkennung noch Geld. Aber dennoch ist es schön von etwas zu träumen. Groß Ich bin groß. Das wisst ihr. Bald bin ich erwachsen. Immer muss ich etwas tun. „Hey, weißt du noch wie es war als du noch klein warst?“ Das ist doch jetzt nicht wichtig, verdammte Stimmen in meinem Kopf. Halt die Fresse! Ich habe keine Zeit für so etwas! „Und wieso?“ Wieso? Was weißt du schon? Das sit jetzt nicht wichtig! Ich muss so vieles Schaffen! Ich will ein vollwertiger Erwachsener sein. Ich will das meine Meinung etwas zählt. Aber dann sagt meine innere Stimme: „Weißt du noch wie schön es früher war? Meine Mutter hat lächelnd an der Haustür gewartet und mich in den Arm genommen und mir über das Haar gestrichen. Ich habe ihr alles von der Schule erzählt. Jedes noch so kleine Problem. Und abends hat mein Vater mir etwas vorgelesen.“ Schluss jetzt! Keine Zeit! Dafür bin ich schon zu alt. Ich muss endlich erwachsen werden. Aber die Stimme lässt mich nicht in Ruhe. Woher diese Schönheit? Kennst du Emma Watson? Alexis Ren? Jennifer Lawrence? Sie sehen perfekt aus. Verdammt! Woher zur Hölle haben die ihre Schönheit? Das ist nicht fair. Ich will auch so aussehen! Ich will auch so aussehen. Ich will auch attraktiv sein. Oder, kennt ihr diese Leute aus dem Radio? Diese perfekten Stimmen. Ist meine Stimme auch so schön? Ich gehe auf WhatsApp und höre eine meiner Sprachnachrichten an. Das sollte man nicht machen. Sie klingen immer scheußlich. Aber was ist eigentlich Schönheit? Ein schöner Körper? Was ist ein schöner Körper? Im Mittelalter galten Dicke Frauen als hübsch. Nun sind es Dünne. Aber eigentlich zählt nur eine Schönheit: DIE INNERE! Bunte Farben Ein Wirbel aus bunten Farben umhüllt mich, während ich am Himmel entlang fliege. Über mir leuchtet die Sonne und ich bin optimistisch, ja fast sorgenlos. Träume und Wünsche werden wahr. Doch dann falle ich wieder, weil mich der Übermut packt, wie Ikarus, oder auch die Flugangst. Die Angst vor dem Absturz bringt mich dazu mein Gesicht hinter meiner Maske zu verbergen, mein wahres Ich und ich gebe meine Freiheit auf, um genauso zu sein, wie alle anderen. Ich bin aber ich und ich bin nicht wie alle anderen. Ich fühle mich eingesperrt. Dunkle Farben, dunkle Gefühle überall. Irgendwann bringe ich mein Gefängnis zum Platzen, sage mir, dass ich frei sein muss, um glücklich zu sein und mich die anderen so oder so akzeptieren. Dann bin ich wieder frei, wie ein Vogel in den unterschiedlichen Weiten des Himmels. Dann packt mich der Übermut und ich sage etwas, dass ich später bereue oder überschätze mein Können. Das Wachs das meine Flügel zusammen hält schmilzt und hart pralle ich auf den Boden der Tatsachen. Aber ich stehe wieder auf und fliege weiter durch mein Leben. Ich treibe durch Höhen und Tiefen, aber es ist immer mein Leben, ich treffe meine eigenen Entscheidungen. Ich bin frei und doch sitze ich in meinem eigenen Käfig aus Erwartungen, meinen eigenen und denen anderer. Aber irgendwann schmelzen die Gitterstäbe wie Wachs unter der Sonne. Dann bin ich wirklich frei. Stressed Out Mann, alles geht schief, die Miete ist fällig, die Schulden stapeln sich und das Auto muss auch abbezahlt werden. Was soll ich nur machen? Die Situation steigt über den Kopf. Früher war alles einfacher und leichter. Außer Schule, die oft schwer genug war, gab es nichts, was die Ruhe stören könnte. Ich erinnere mich noch, dass, wenn es doch mal Stress gab Mama Abends an mein Bett kam und sagte, dass alles wieder gut wird. Ich vertraute ihr jedes Mal und wie sie sagte wurde am nächsten Tag alles wieder gut und ich fühlte mich sicher und geborgen. Doch nun geht das nicht mehr. Ich wünschte, ich könnte in die Zeit zurück reisen in der Mama mich beruhigte. Das aller schlimmste ist, dass niemand wusste, wie krank du warst… Warum? Warum du? Ich versteh es nicht! Wieso du? Wieso heute? So viel fragen rasen durch meinen Kopf. Wir zwei waren doch eins, ein Team? Ich wusste nicht, dass es so schlimm war. Da sitze ich auch im Wartezimmer warte auf die Antwort. Ich vermisse dich! Warum wolltest du das machen, warum? Da geht die Tür auf… Ich weiß nicht was ich denken soll. Ich weiß jetzt schon was die Antwort ist. Ich sehe die glänzende, mit Trauer gefüllte Augen von der Krankenschwester. Ich nicke. Ich weiß was die Antwort ist. Warum? Wieso gerade jetzt? Wieso eigentlich? Das aller schlimmste ist, dass niemand wusste, wie krank du warst…. Ich im Bus Ich sitze im Bus, neben meiner Freundin. Die Landschaft zieht vorüber. Ihre Haltestelle kommt. Sie steigt aus. Ich sitze allein. Am anderen Ende des Busses sitzt er. Der Mädchenschwarm der Schule. Er sitzt alleine. Warum wohl? Unsere Blicke treffen uns. Ich schaue weg. Er steht auf. Er setzt sich neben mich. Uns trennen nur noch die Rucksäcke. Was soll ich machen. Er sieht heute besonders gut aus und er ist so süß. Soll ich es ihm sagen, dass ich ihn süß finde? Ich traue mich nicht. Wir reden. Nein, er redet. Ich höre zu. Dass er gestern Geburtstag hatte. Ich gratuliere ihm. Er fragt, ob ich sein neues Handy sehen möchte. Natürlich. Er zeigt es mir. Er fragt, ob es mir gefällt. Ich lächele und nicke. Ich kann ihm ja schlecht sagen, dass ich Technik total öde finde. Er redet weiter, über irgendein oberflächliches unwichtiges Thema. Viel zu schnell kommt die Bushaltestelle. Er muss aussteigen. Minze Eines Tages im schönen Rosbach sang der Chor mit seinen engelsgleichen Stimmen den Song „Minze“ von Irmtraud Eldrich Lichtenstein. Doch einer der Adler der diesen Klängen zuhörte, lästerte...
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