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ADRESSE Rhönstraße 4a 61381 Friedrichsdorf
KONTAKT theater-etzetera@t-online.de 0173-3090939
Referenzen
“Theater hat seine eigene Wirklichkeit. Der Zuschauer lehnt sich zurück und akzeptiert die Spielregeln: So kann er in 90 Minuten ganze Epochen an allen erdenklichen Orten der Welt erleben - erschaffen auf den Quadratmetern einer Bühne und der Imaginationskraft der Schauspielerei. Nicht anders verfährt theater et zetera. Nur dass es dauernd die Spielregeln ändert - und so Blicke auf ungesehene Realitäten öffnet.”
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Teilnehmer schreiben über Eltern schreiben über Daniel Rottner (Jugend-Kultur-Werkstatt Falkenheim Gallus e.V.) über
Georg Bachmann ist ein staatlich geprüfter Clown. Wichtiger aber ist, dass unzählige Kinder, Jugendliche, Eltern und andere theaterbegeisterte Erwachsene ihn als Spielleiter, Regisseur, Dramaturg und Bühnenbildner in zahllosen Workshops und Theaterproduktionen geprüft und für gut befunden haben. In der Jugend-Kultur-Werkstatt Falkenheim Gallus (JKWF) hat Georg Bachmann von 2001 bis 2012 das Jugendtheaterensemble Falkenheim geleitet. Nacheinander haben in dieser Periode vier Generationen Jugendlicher ihre freie Zeit mit der Ausarbeitung ihrer Persönlichkeit, der Gestaltung ihrer Beziehungen und der Erweiterung ihrer Horizonte zugebracht. Von "Slaap lekker - droom lekker" (2001) bis "Eins oder null" (2012) sind in Eigenproduktionen und Literaturbearbeitungen elf Stücke entstanden, die allesamt von den großen und kleinen menschlichen Themen handeln, die die Beteiligten umtreiben: Abschied von der Kindheit; die Schrecken des Alters; Neid-Konkurrenz-Eifersucht und Ehrgeiz; Liebe-Freund- und Feindschaften; Freiheit - Obsession- Gehorsam; Beziehung in Zeiten der sozialen Netzwerke… Mit seinen Jugendensembles hat er in der JKWF ein Format geschaffen, das geeignet ist, Jugendlichen auf ihrem riskanten Weg durch die Pubertät ihr Leben als eine unerschöpfliche Fülle von Möglichkeiten erfahrbar zu machen. Auf der Basis eines soliden Schauspieltrainings erarbeitet er mit seinen Protagonisten die Themen, die sie umtreiben, findet immer neue passende Theatersprachen, Szenarien und Bühnenbilder für ihre Gestaltung und setzt sie in abendfüllende Produktionen für großes Publikum um. Im Rahmen von Schulprojektwochen der JKWF macht Georg Bachmann auch diejenigen Kinder und Jugendlichen mit ihren Ausdrucksmitteln vertraut, denen Kunst und Theater nicht an der Wiege gesungen wurde. Hier lernen sie sich öffentlich zu zeigen mit mentaler und physischer Präsenz, Vertrauen in der Gruppe zu entwickeln und dem bitteren Ernst des Lebens mit Heiterkeit zu begegnen. Die universelle Sprache des Theaters hat er in mehreren Projekten des internationalen Jugendaustausches mit europäischen Partnergruppen genutzt um den feinen Tönen der Einzelnen im Konzert der Kulturen Gehör zu verschaffen. Georg Bachmann ist ein Clown, dem das Schauspiel ein ernstes Anliegen ist. "So nah am Grauen ist alles Lachen, das er bereitet und das einzig in solcher Nähe seine Legitimation gewinnt und sein Rettendes." Auch wenn es bei ihm nicht ganz so streng zugeht, wie in dieser Bemerkung von Adorno über Chaplin (Theodor W. Adorno "Ohne Leitbild", Ffm 1969, S. 93) so ist es doch die besondere Verbindung von Trauer, Witz und Ernst, die den großen menschlichen Reichtum dieses Theaterpädagogen ausmacht.
Joachim Reiss (Schultheater-Studio Frankfurt) über
Georg Bachmann hat als hochqualifizierter und erfahrener Theaterpädagoge viele unterschiedliche Projekte in Kooperation mit dem Schultheater-Studio durchgeführt. Dabei ragt besonders die mehrjährige Leitung der Theatergruppe "LaLogo" heraus, die mit aus-gezeichneten und theatral experimentierfreudigen und erfolgreichen Inszenierungen die Theaterkultur im Schultheater-Studio sowie unsere Lehrer-fortbildung bereichert hat. Dies gilt auch für einzelne Seminare und die Kooperation im TUSCH-Projekt. Er hat vielfach gezeigt, dass er sich auf ganz unterschiedliche Altersgruppen - von Kindern bis Erwachsenen - einstellen und angemessene sowie anspruchsvolle theaterpädagogische Konzepte entwickeln und durchführen kann. Im Körper- und Bewegungs-theater haben die Arbeiten von Georg Bachmann Maßstäbe gesetzt und vielen KollegInnen Anregungen vermittelt. Wir schätzen seine Ernsthaftigkeit, den künstlerischen Willen, die Orientierung auf ein möglichst optimales Ergebnis und sein pädagogisches Einfühlungsvermögen, daher möchten wir ihn als Partner nicht missen!
Dr. Gundula van den Berg (TuSch Frankfurt) über
Bereits ganz zu Beginn des Kooperationsprojektes TUSCH-Frankfurt im Jahre 2008 war Georg Bachmann mit dabei: Zum einen als Freier Mitarbeiter des Schultheater- Studios Frankfurt als auch als Leiter von theaterkurt stürzte er sich in das Wagnis, das auf Nachhaltigkeit und Langfristigkeit angelegte Partnerschaftsmodell, das es in Berlin und Hamburg schon gab, mit aufzubauen. Die Vielfältigkeit von Bachmanns theaterpädagogischem Können zeigt sich zum einen durch die vollkommen unterschiedlichen Schulen, mit denen er kooperierte. Da war zunächst die Wallschule, eine Frankfurter Förderschule, mit deren Theatergruppe, die nur aus Jungen bestand, er eine 40 minütige Clownsshow entwickelt hat, von denen ein Ausschnitt im Schauspiel Frankfurt während des ersten TUSCHpektakels, dem alljährlichen Festival, zu sehen war. Zeitgleich probte er mit einer ganzen 6. Klasse einer Integrierten Gesamtschule (Ernst-Reuter-Schule II): aus einer etwas altbackenen Vorlage entstand etwas völlig Neues: Phantasievolles und urkomisches Kindertheater. Die Beziehung zu der Schule hält noch immer an; auch andere Klassen buchen noch heute Theater-workshops bei dem Künstler. Auch an für die Mehrheit immer noch ungewöhnliche Theaterformen wagt sich Bachmann mit den Schülern der IGS: Reich belohnt wurde das Publikum 2009 in der Naxoshalle mit einem clownesken Walkact, konsequent durchgeführt von 5 SchülerInnen. Im hinteren Teil der Halle tauchten sie plötzlich inmitten der wartenden Zuschauer auf und demonstrierten auf urkomische Art und Weise, dass man auch in jugendlichen Jahren keine Scheu haben muss vor skurrilem Humor und satirischer Albernheit. In Endlosschleife wurden Zuschauer-köpfe auf Zurechnungsfähigkeit gemessen, ein Brautpaar fror mitten im Begrüßen der Umstehenden in ihren Bewegungen ein. Das alles wurde wunderbar untermalt von den Weihnachts-liedern einer singenden Rollschuhfahrerin mit Adventskranz auf dem Kopf. Das clowneske Treiben ließ sich aus nächster Nähe begutachten, da die Schüler auf direkte Tuchfühlung mit dem erheiterten Publikum gingen. Im dritten Jahr bei TUSCH, 2010, widmete sich die Wallschule mit dem Künstler dieses Mal der Commedia dell' arte. Bereits im Dezember 2009 hat eine Klasse in diesem Genre eine Werkstattaufführung im Schultheater-Studio gezeigt; beim SCHpektakel war es eine andere Klasse, die "Die Mitgift" spielte. Stummes, mimische Spiel wechselte mit typischen Commedia-Elementen; die Eigenheiten dieser besonderen Form sind in den Figuren gut zu erkennen gewesen; dazu kommt die eigene Komik durch ständige Wiederholung; immer wieder wurden der Dottore und der Vater von den hungrigen Angestellten in die Irre geführt mit der Bemerkung: "Die Küche brennt". Das Maskenspiel gab den Schauspielern zusätzliche Sicherheit und Überzeugungskraft und zeigte beim Festival, dass die Förderschüler nicht die Konkurrenz zu den anderen Schulformen fürchten müssen, ganz im Gegegenteil! Wieder war, im Schuljahr 2010/2011, eine ganze Klasse, dieses Mal der Gymnasialzweig einer Kooperativen Gesamtschule mit Georg Bachmann bei TUSCH dabei. Bis zum November hat die ganze Klasse mit dem Theatermacher gearbeitet; dann ist eine AG entstanden. Die Gruppe hat eine Textvorlage genommen: "Eine Nacht im Februar" von Staffan Göthe. Auf der Bühne: ein riesiges Bett. Darin: Ein schlafender Schüler unter der Bettdecke, der auch das ganze Stück über dort liegt und erst zum Schlussapplaus sichtbar wird. Typische Bachmann Komik wird deutlich, wenn er sich von den Kindern im Stück selbst auf die Schippe nimmt ("Mann, Bachmann, was für eine Regie!"), morgen mit tomorrow "verwechselt" wird und clowneskes Körpertheater sichtbar wird, etwa, wenn die Kinder alle einen imaginären Hang herabsausen oder jemandem einen "Gedanken" in Form von riesigen Balken aus dem Mund ziehen. Neben den wunderbaren Erzählerinnen lebt das Stück von einem guten Gefühl für Bewegung, Rhythmus, Körpersprache und einer großen Menge Spaß. TUSCH heißt aber nicht nur, dass Schüler mit Lehrern und Künstlern ein Theaterprojekt durchführen, sondern es gibt mehrmals im Jahr Veranstaltungen zur Reflektion, zum Austausch und zur Weiterentwicklung des lebendigen Projektes. Auch hier kann Georg Bachmann aufgrund seines vielfältigen Könnens, Wissens und seiner Erfahrung mit Kindern und Jugendlichen inspirierende, über den Tellerrand schauende, kreative Beiträge liefern, ohne die TUSCH heute nicht da wäre, wo es jetzt steht. Bachmann holt aus Kindern und Jugendlichen das raus, was möglich ist - mehr geht nicht. UND: Er ist in der Lage, dieses auch nach außen zu vermitteln!
Alwin Zeiss (Hostato-Schule Frankfurt) über
Gerne bestätigen wir die Durchführung des Theaterprojektes "Pan" mit der Klasse 6a der Hostatoschule. Das Projekt wurde im Zeitraum Oktober 2011 bis April 2012 in der Hostatoschule durchgeführt. Herr Bachmann schaffte es in diesem Zeitraum, eine relativ leistungsschwache sechste Hauptschulklasse soweit zu fördern und zu motivieren, dass die Jugendlichen in der Lage waren, drei Aufführungen des Theaterstücks "Pan" vor insgesamt über 300 Zuschauern aufzuführen und diese mit ihrem Können zu begeistern. Dabei achtete Herr Bachmann darauf, dass es einen kontinuierlichen Aufbau des "Handwerkzeugs" gab, damit die Jugendlichen in der Lage waren, das von Herrn Bachmann umgeschriebene Stück umzusetzen. Georg Bachmann schaffte dabei die Balance zwischen fordern und fördern der Schülerinnen und Schüler. Durch seine motivierende Art gelang es ihm immer wieder die Jugendlichen für die Sache zu begeistern. Die Aufführung selbst war für alle Beteiligten ein großartiges Ereignis und das Produkt der hervorragenden theaterpädagogischen Arbeit von Georg Bachmann. Die Hostatoschule freut sich schon auf die weitere Zusammenarbeit und neue gemeinsame Projekte.
Arne Harff (Burgspielschar Burgholzhausen) über
Herr Georg Bachmann leitete in den Spielzeiten 2002 und 2007-2012 als Regisseur die Freilichtproduktionen der Burgspielschar e.V. Burgholzhausen. Die Burgspielschar ist ein gemeinnütziger Verein und Mitglied im Bund Deutscher Amateurtheater e.V. sowie im Verband Deutscher Freilichtbühnen e.V. In den Freilichtproduktionen der Burgspielschar wirken ca. 35-40 Darsteller im Alter von 5-75 Jahren mit, hauptsächlich aber Kinder und Jugendliche. Dem Leitgedanken „Theater von Kindern für Kinder“ folgend, werden die Hauptrollen in der Regel von Darstellern der Altersgruppe zehn bis 16 Jahre übernommen. Herr Bachmann hat im Rahmen seiner Tätigkeit für die Burgspielschar den gesamten Entwicklungs-prozess der jeweiligen Produktionen begleitet. So war er als kompetenter Ansprechpartner an der Auswahl der Stücke beteiligt, hat die Aufarbeitung der Textvorlage für die speziellen Rahmen-bedingungen unserer Freilichtbühne übernommen und die Probenplanung selbständig durchgeführt. Als einziger professioneller Mitarbeiter der gesamten Produktion hat er es stets verstanden, in enger Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Verantwortlichen für Bühnenbau, Tontechnik, Kostüm und Maske die Planung der Aufführungen vorzunehmen. Dabei waren ihm Kommunikation und Kooperation mit den Mitgliedern des Vorstandes ein zentrales Anliegen, das er durch seine offene Art immer wieder voranbringen konnte. Die theaterpädagogische Arbeit mit einem Ensemble heterogener Altersstruktur und differierender Bühnenerfahrung hat Herr Bachmann durch sein überzeugendes pädagogisches und dramaturgisches Gespür problemlos geleistet. Seine Kreativität und durchgängig gute Vorbereitung haben in allen Produktionen zu einem termingerechten und erfolgreichen Abschluss der Probenarbeit geführt. Sein am natürlichen Spielverhalten der Kinder ansetzendes Konzept zur Rollenentwicklung und die umfassende Arbeit vor der Rollenvergabe haben es Herrn Bachmann ermöglicht, über den Zeitraum der Zusammenarbeit hinweg die Entwicklung insbesondere der jugendlichen Darsteller zu berücksichtigen und in seine Besetzungen einfließen zu lassen. Ein sehr gutes Verständnis für Musik zeigte er nicht nur bei der Auswahl der stimmungsvollen Hintergrundmusiken, die regelmäßig als besonderes Merkmal seiner Inszenierungen genannt wurden, sondern auch in der 2010 durchgeführten Musicalproduktion „Mein Freund Wickie“, für die er neben der Inszenierung auch das Gesangstraining übernahm.
Teilnehmer schreiben Eltern schreiben Daniel Rottner Joachim Reiss Gundula van den Berg Alwin Zeiss Arne Harff
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Daniel Rottner  (Jugend-Kultur-Werkstatt Falkenheim Gallus e.V.)
Georg Bachmann ist ein staatlich geprüfter Clown. Wichtiger aber ist, dass unzählige Kinder, Jugendliche, Eltern und andere theaterbegeisterte Erwachsene ihn als Spielleiter, Regisseur, Dramaturg und Bühnenbildner in zahllosen Workshops und Theaterproduktionen geprüft und für gut befunden haben. In der Jugend-Kultur-Werkstatt Falkenheim Gallus (JKWF) hat Georg Bachmann von 2001 bis 2012 das Jugendtheaterensemble Falkenheim geleitet. Nacheinander haben in dieser Periode vier Generationen Jugendlicher ihre freie Zeit mit der Ausarbeitung ihrer Persönlichkeit, der Gestaltung ihrer Beziehungen und der Erweiterung ihrer Horizonte zugebracht. Von "Slaap lekker - droom lekker" (2001) bis "Eins oder null" (2012) sind in Eigenproduktionen und Literaturbearbeitungen elf Stücke entstanden, die allesamt von den großen und kleinen menschlichen Themen handeln, die die Beteiligten umtreiben: Abschied von der Kindheit; die Schrecken des Alters; Neid-Konkurrenz-Eifersucht und Ehrgeiz; Liebe- Freund- und Feindschaften; Freiheit - Obsession- Gehorsam; Beziehung in Zeiten der sozialen Netzwerke… Mit seinen Jugendensembles hat er in der JKWF ein Format geschaffen, das geeignet ist, Jugendlichen auf ihrem riskanten Weg durch die Pubertät ihr Leben als eine unerschöpfliche Fülle von Möglichkeiten erfahrbar zu machen. Auf der Basis eines soliden Schauspieltrainings erarbeitet er mit seinen Protagonisten die Themen, die sie umtreiben, findet immer neue passende Theatersprachen, Szenarien und Bühnenbilder für ihre Gestaltung und setzt sie in abendfüllende Produktionen für großes Publikum um. Im Rahmen von Schulprojektwochen der JKWF macht Georg Bachmann auch diejenigen Kinder und Jugendlichen mit ihren Ausdrucksmitteln vertraut, denen Kunst und Theater nicht an der Wiege gesungen wurde. Hier lernen sie sich öffentlich zu zeigen mit mentaler und physischer Präsenz, Vertrauen in der Gruppe zu entwickeln und dem bitteren Ernst des Lebens mit Heiterkeit zu begegnen. Die universelle Sprache des Theaters hat er in mehreren Projekten des internationalen Jugendaustausches mit europäischen Partnergruppen genutzt um den feinen Tönen der Einzelnen im Konzert der Kulturen Gehör zu verschaffen. Georg Bachmann ist ein Clown, dem das Schauspiel ein ernstes Anliegen ist. "So nah am Grauen ist alles Lachen, das er bereitet und das einzig in solcher Nähe seine Legitimation gewinnt und sein Rettendes." Auch wenn es bei ihm nicht ganz so streng zugeht, wie in dieser Bemerkung von Adorno über Chaplin (Theodor W. Adorno "Ohne Leitbild", Ffm 1969, S. 93) so ist es doch die besondere Verbindung von Trauer, Witz und Ernst, die den großen menschlichen Reichtum dieses Theaterpädagogen ausmacht.
Joachim Reiss (Schultheater-Studio Frankfurt)
Georg Bachmann hat als hochqualifizierter und erfahrener Theaterpädagoge viele unterschiedliche Projekte in Kooperation mit dem Schultheater-Studio durchgeführt. Dabei ragt besonders die mehrjährige Leitung der Theatergruppe "LaLogo" heraus, die mit aus- gezeichneten und theatral experimentierfreudigen und erfolgreichen Inszenierungen die Theaterkultur im Schultheater-Studio sowie unsere Lehrer- fortbildung bereichert hat. Dies gilt auch für einzelne Seminare und die Kooperation im TUSCH-Projekt. Er hat vielfach gezeigt, dass er sich auf ganz unterschiedliche Altersgruppen - von Kindern bis Erwachsenen - einstellen und angemessene sowie anspruchsvolle theaterpädagogische Konzepte entwickeln und durchführen kann. Im Körper- und Bewegungs- theater haben die Arbeiten von Georg Bachmann Maßstäbe gesetzt und vielen KollegInnen Anregungen vermittelt. Wir schätzen seine Ernsthaftigkeit, den künstlerischen Willen, die Orientierung auf ein möglichst optimales Ergebnis und sein pädagogisches Einfühlungsvermögen, daher möchten wir ihn als Partner nicht missen!
Dr. Gundula van den Berg (TuSch Frankfurt)
Bereits ganz zu Beginn des Kooperationsprojektes TUSCH-Frankfurt im Jahre 2008 war Georg Bachmann mit dabei: Zum einen als Freier Mitarbeiter des Schultheater-Studios Frankfurt als auch als Leiter von theaterkurt stürzte er sich in das Wagnis, das auf Nachhaltigkeit und Langfristigkeit angelegte Partnerschaftsmodell, das es in Berlin und Hamburg schon gab, mit aufzubauen. Die Vielfältigkeit von Bachmanns theaterpädagogischem Können zeigt sich zum einen durch die vollkommen unterschiedlichen Schulen, mit denen er kooperierte. Da war zunächst die Wallschule, eine Frankfurter Förderschule, mit deren Theatergruppe, die nur aus Jungen bestand, er eine 40 minütige Clownsshow entwickelt hat, von denen ein Ausschnitt im Schauspiel Frankfurt während des ersten TUSCHpektakels, dem alljährlichen Festival, zu sehen war. Zeitgleich probte er mit einer ganzen 6. Klasse einer Integrierten Gesamtschule (Ernst-Reuter- Schule II): aus einer etwas altbackenen Vorlage entstand etwas völlig Neues: Phantasievolles und urkomisches Kindertheater. Die Beziehung zu der Schule hält noch immer an; auch andere Klassen buchen noch heute Theater-workshops bei dem Künstler. Auch an für die Mehrheit immer noch ungewöhnliche Theaterformen wagt sich Bachmann mit den Schülern der IGS: Reich belohnt wurde das Publikum 2009 in der Naxoshalle mit einem clownesken Walkact, konsequent durchgeführt von 5 SchülerInnen. Im hinteren Teil der Halle tauchten sie plötzlich inmitten der wartenden Zuschauer auf und demonstrierten auf urkomische Art und Weise, dass man auch in jugendlichen Jahren keine Scheu haben muss vor skurrilem Humor und satirischer Albernheit. In Endlosschleife wurden Zuschauer-köpfe auf Zurechnungsfähigkeit gemessen, ein Brautpaar fror mitten im Begrüßen der Umstehenden in ihren Bewegungen ein. Das alles wurde wunderbar untermalt von den Weihnachts-liedern einer singenden Rollschuhfahrerin mit Adventskranz auf dem Kopf. Das clowneske Treiben ließ sich aus nächster Nähe begutachten, da die Schüler auf direkte Tuchfühlung mit dem erheiterten Publikum gingen. Im dritten Jahr bei TUSCH, 2010, widmete sich die Wallschule mit dem Künstler dieses Mal der Commedia dell' arte. Bereits im Dezember 2009 hat eine Klasse in diesem Genre eine Werkstattaufführung im Schultheater-Studio gezeigt; beim SCHpektakel war es eine andere Klasse, die "Die Mitgift" spielte. Stummes, mimische Spiel wechselte mit typischen Commedia-Elementen; die Eigenheiten dieser besonderen Form sind in den Figuren gut zu erkennen gewesen; dazu kommt die eigene Komik durch ständige Wiederholung; immer wieder wurden der Dottore und der Vater von den hungrigen Angestellten in die Irre geführt mit der Bemerkung: "Die Küche brennt". Das Maskenspiel gab den Schauspielern zusätzliche Sicherheit und Überzeugungskraft und zeigte beim Festival, dass die Förderschüler nicht die Konkurrenz zu den anderen Schulformen fürchten müssen, ganz im Gegegenteil! Wieder war, im Schuljahr 2010/2011, eine ganze Klasse, dieses Mal der Gymnasialzweig einer Kooperativen Gesamtschule mit Georg Bachmann bei TUSCH dabei. Bis zum November hat die ganze Klasse mit dem Theatermacher gearbeitet; dann ist eine AG entstanden. Die Gruppe hat eine Textvorlage genommen: "Eine Nacht im Februar" von Staffan Göthe. Auf der Bühne: ein riesiges Bett. Darin: Ein schlafender Schüler unter der Bettdecke, der auch das ganze Stück über dort liegt und erst zum Schlussapplaus sichtbar wird. Typische Bachmann Komik wird deutlich, wenn er sich von den Kindern im Stück selbst auf die Schippe nimmt ("Mann, Bachmann, was für eine Regie!"), morgen mit tomorrow "verwechselt" wird und clowneskes Körpertheater sichtbar wird, etwa, wenn die Kinder alle einen imaginären Hang herabsausen oder jemandem einen "Gedanken" in Form von riesigen Balken aus dem Mund ziehen. Neben den wunderbaren Erzählerinnen lebt das Stück von einem guten Gefühl für Bewegung, Rhythmus, Körpersprache und einer großen Menge Spaß. TUSCH heißt aber nicht nur, dass Schüler mit Lehrern und Künstlern ein Theaterprojekt durchführen, sondern es gibt mehrmals im Jahr Veranstaltungen zur Reflektion, zum Austausch und zur Weiterentwicklung des lebendigen Projektes. Auch hier kann Georg Bachmann aufgrund seines vielfältigen Könnens, Wissens und seiner Erfahrung mit Kindern und Jugendlichen inspirierende, über den Tellerrand schauende, kreative Beiträge liefern, ohne die TUSCH heute nicht da wäre, wo es jetzt steht. Bachmann holt aus Kindern und Jugendlichen das raus, was möglich ist - mehr geht nicht. UND: Er ist in der Lage, dieses auch nach außen zu vermitteln!
Alwin Zeiss (Hostato-Schule Frankfurt)
Gerne bestätigen wir die Durchführung des Theaterprojektes "Pan" mit der Klasse 6a der Hostatoschule. Das Projekt wurde im Zeitraum Oktober 2011 bis April 2012 in der Hostatoschule durchgeführt. Herr Bachmann schaffte es in diesem Zeitraum, eine relativ leistungsschwache sechste Hauptschulklasse soweit zu fördern und zu motivieren, dass die Jugendlichen in der Lage waren, drei Aufführungen des Theaterstücks "Pan" vor insgesamt über 300 Zuschauern aufzuführen und diese mit ihrem Können zu begeistern. Dabei achtete Herr Bachmann darauf, dass es einen kontinuierlichen Aufbau des "Handwerkzeugs" gab, damit die Jugendlichen in der Lage waren, das von Herrn Bachmann umgeschriebene Stück umzusetzen. Georg Bachmann schaffte dabei die Balance zwischen fordern und fördern der Schülerinnen und Schüler. Durch seine motivierende Art gelang es ihm immer wieder die Jugendlichen für die Sache zu begeistern. Die Aufführung selbst war für alle Beteiligten ein großartiges Ereignis und das Produkt der hervorragenden theaterpädagogischen Arbeit von Georg Bachmann. Die Hostatoschule freut sich schon auf die weitere Zusammenarbeit und neue gemeinsame Projekte.
Arne Harff (Burgspielschar Burgholzhausen)
Herr Georg Bachmann leitete in den Spielzeiten 2002 und 2007-2012 als Regisseur die Freilichtproduktionen der Burgspielschar e.V. Burgholzhausen. Die Burgspielschar ist ein gemeinnütziger Verein und Mitglied im Bund Deutscher Amateurtheater e.V. sowie im Verband Deutscher Freilichtbühnen e.V. In den Freilichtproduktionen der Burgspielschar wirken ca. 35-40 Darsteller im Alter von 5-75 Jahren mit, hauptsächlich aber Kinder und Jugendliche. Dem Leitgedanken „Theater von Kindern für Kinder“ folgend, werden die Hauptrollen in der Regel von Darstellern der Altersgruppe zehn bis 16 Jahre übernommen. Herr Bachmann hat im Rahmen seiner Tätigkeit für die Burgspielschar den gesamten Entwicklungs- prozess der jeweiligen Produktionen begleitet. So war er als kompetenter Ansprechpartner an der Auswahl der Stücke beteiligt, hat die Aufarbeitung der Textvorlage für die speziellen Rahmen-bedingungen unserer Freilichtbühne übernommen und die Probenplanung selbständig durchgeführt. Als einziger professioneller Mitarbeiter der gesamten Produktion hat er es stets verstanden, in enger Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Verantwortlichen für Bühnenbau, Tontechnik, Kostüm und Maske die Planung der Aufführungen vorzunehmen. Dabei waren ihm Kommunikation und Kooperation mit den Mitgliedern des Vorstandes ein zentrales Anliegen, das er durch seine offene Art immer wieder voranbringen konnte. Die theaterpädagogische Arbeit mit einem Ensemble heterogener Altersstruktur und differierender Bühnenerfahrung hat Herr Bachmann durch sein überzeugendes pädagogisches und dramaturgisches Gespür problemlos geleistet. Seine Kreativität und durchgängig gute Vorbereitung haben in allen Produktionen zu einem termingerechten und erfolgreichen Abschluss der Probenarbeit geführt. Sein am natürlichen Spielverhalten der Kinder ansetzendes Konzept zur Rollenentwicklung und die umfassende Arbeit vor der Rollenvergabe haben es Herrn Bachmann ermöglicht, über den Zeitraum der Zusammenarbeit hinweg die Entwicklung insbesondere der jugendlichen Darsteller zu berücksichtigen und in seine Besetzungen einfließen zu lassen. Ein sehr gutes Verständnis für Musik zeigte er nicht nur bei der Auswahl der stimmungsvollen Hintergrundmusiken, die regelmäßig als besonderes Merkmal seiner Inszenierungen genannt wurden, sondern auch in der 2010 durchgeführten Musicalproduktion „Mein Freund Wickie“, für die er neben der Inszenierung auch das Gesangstraining übernahm.
“Theater hat seine eigene Wirklichkeit. Der Zuschauer lehnt sich zurück und akzeptiert die Spielregeln: So kann er in 90 Minuten ganze Epochen an allen erdenklichen Orten der Welt erleben - erschaffen auf den Quadratmetern einer Bühne und der Imaginationskraft der Schauspielerei. Nicht anders verfährt theater et zetera. Nur dass es dauernd die Spielregeln ändert - und so Blicke auf ungesehene Realitäten öffnet.”
NAVIGATION ADRESSE Rhönstraße 4a 61381 Friedrichsdorf KONTAKT e: theater-etzetera@t-online.de f: 0173-3090939 Teilnehmer schreiben Eltern schreiben Daniel Rottner Joachim Reiss Gundula van den Berg Alwin Zeiss Arne Harff